
Dies könne zu Störungen der Lieferketten führen und die wirtschaftliche Sicherheit beeinträchtigen, heißt es in einer gemeinsamen Stellungnahme zum Abschluss eines zweitägigen Treffens in Paris. Die Minister der sieben Industrieländer prangerten zudem marktverzerrende Praktiken und strukturelle Überkapazitäten an. Im vergangenen Jahr hatte China Exportbeschränkungen für Seltene Erden eingeführt, die zur Herstellung von Akkus und Halbleitern gebraucht werden.
Frankreich mahnte bei dem Treffen einen engen Schulterschluss zwischen den USA und Europa an und warnte vor Drohgebärden. Hintergrund ist die Ankündigung von US-Präsident Trump, die Zölle auf Autos und Lastwagen aus der EU von 15 auf 25 Prozent zu erhöhen. Trump begründete das mit dem Vorwurf, die EU halte sich nicht an das vereinbarte Handelsabkommen.
Diese Nachricht wurde am 06.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
