Bürokratieabbau
Handwerkspräsident Dittrich: Entlastungen müssen umgesetzt werden

Der Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks, Dittrich, hat den von der Bundesregierung angekündigten weiteren Bürokratieabbau in der Arbeitswelt grundsätzlich begrüßt.

    Jörg Dittrich, Präsident Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH), steht bei einem Pressetermin zum Außenwirtschaftstag Sachsen 2025 im Heinz-Steyer-Stadion.
    Jörg Dittrich, Präsident Zentralverband des Deutschen Handwerks (picture alliance / dpa / Robert Michael)
    Es gelte nun aber, die Pläne ambitioniert umzusetzen, forderte Dittrich im Deutschlandfunk. Betriebe spürten Entlastungen erst, wenn sie in der Praxis ankämen. Der Handwerkspräsident begrüßte insbesondere den Ansatz der Beweislastumkehr. Behörden sollen künftig begründen müssen, warum Berichts- und Dokumentationspflichten noch nötig sind.
    Die Bundesregierung hatte gestern mehrere Maßnahmen zum weiteren Abbau der Bürokratie beschlossen. Das Kabinett einigte sich nach Angaben von Digitalminister Wildberger darauf, bürokratische Verpflichtungen abzuschaffen, die einer jährlichen Entlastung von rund 600 Millionen Euro entsprechen.
    Diese Nachricht wurde am 16.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.