Gegen digitale Gewalt
HateAid erhält Günter Wallraff-Preis 2026

Der "Günter-Wallraff-Preis für Pressefreiheit und Menschenrechte" geht in diesem Jahr an die Organisation HateAid. HateAid biete Beratung, psychosoziale Hilfestellung und Prozesskostenfinanzierung für Betroffene digitaler Gewalt, heißt es in der Begründung.

    Das Logo der Organisation HateAid
    Die Organisation HateAid erhält den "Günter-Wallraff-Preis" 2026. (picture alliance / dpa / Soeren Stache)
    Der Namensgeber des Preises, der Investigativjournalist Günter Wallraff, erklärte, im digitalen Dschungel würden Menschen angegriffen, eingeschüchtert und öffentlich herabgewürdigt. Es werde versucht, sie zum Schweigen zu bringen. HateAid unterstütze diese Menschen und gebe ihnen ihre Stimme zurück, hob Wallraff hervor.
    Der mit 5.000 Euro dotierte Günter-Wallraff-Preis wird jedes Jahr von der Initiative Nachrichtenaufklärung beim "Kölner Forum für Journalismuskritik" verliehen, einer Gemeinschaftsveranstaltung mit dem Deutschlandfunk. Das Forum findet am Freitag ab 14 Uhr im Kölner Funkhaus des Deutschlandfunks statt. Die Veranstaltung wird im Digitalradio und per Livestream übertragen.
    Diese Nachricht wurde am 06.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.