
Vor dem Landesgericht Wiener Neustadt bekannte sich der 21-Jährige Österreicher mit nordmazedonischen Wurzeln zu Beginn des Verfahrens teilweise schuldig. Er gab an, sich unter dem Einfluss von Islamisten radikalisiert zu haben.
Nach Auffassung der Staatsanwaltschaft wollte er mit einem Fahrzeug in eine Gruppe von Swift-Fans vor der Konzerthallle in Wien rasen und anschließend mit einem Sprengsatz und Stichwerkzeugen möglichst viele Menschen töten. Alle drei Konzerte der Musikerin in der österrreichischen Hauptstadt waren damals angesichts der Bedrohungslage abgesagt worden. Österreichische Ermittler kamen dem Mann auf Basis eines US-Geheimdiensthinweises auf die Spur und nahmen ihn fest.
Dem Angeklagten drohen bis zu 20 Jahre Haft. Vor Gericht steht noch ein zweiter Mann, dem Mitgliedschaft in einer Terrorzelle vorgeworfen wird.
Diese Nachricht wurde am 28.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
