
Hintergrund ist nach Angaben des Airports abermals eine Sichtung von Ballons, die eine Gefährdung des Luftraums darstellten. Litauen wirft dem Nachbarland Belarus vor, dass dortige Schmuggler Wetterballons für den grenzüberschreitenden Transport von Zigaretten nutzen und das Regime in Minsk nicht dagegen unternimmt. Damit führe Machthaber Lukaschenko eine Art von hybriden Angriffen gegen das EU- und NATO-Mitglied. In Vilnius ist es seit Anfang Oktober bereits das rund zehnte Mal, dass der Flughafen seinen Betrieb wegen solcher Ballons einstellen musste.
In den vergangenen Monaten war der europäische Luftverkehr wiederholt durch Sichtungen von Drohnen gestört worden, unter anderem in Kopenhagen und Brüssel.
Diese Nachricht wurde am 30.11.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
