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Haus der Aschebücher
Zehn Jahre nach dem Brand der Anna-Amalia-Bibliothek

Ein gewaltiges Feuer vernichtete vor zehn Jahren die wertvollsten Schriften der Deutschen Klassik. Wer heute die Anna-Amalia-Bibliothek in Weimar betritt, stellt keinen Unterschied zur Zeit vor dem Brand fest – ausgenommen ein Brandfleck im Holzboden.

Von Ulrich Gineiger | 30.08.2014

    Anna-Amalia-Bibliothek in Weimar
    Hinter den Kulissen kämpfen Restauratoren und Bibliothekare um die Rettung verkohlter Bände. (dpa / picture alliance / Jan Woitas)
    Hinter den Kulissen kämpfen Restauratoren und Bibliothekare um die Rettung verkohlter Bände, darunter Originalausgaben von Goethe, Schiller und anderen Größen aus dem 19. Jahrhundert. Was erst nicht mehr zu retten schien, ist heute – dank neuer, ausgefuchster Methoden – wieder rekonstruierbar und lesbar. Andere Bände sind für immer verloren.
    Das Wochenendjournal führt hinter die Kulissen der international angelegten Rettungsaktion und vermittelt den Zeitgeist jener Tage, in denen Weimar das Zentrum der intellektuellen Köpfe in Deutschland war.