
Der Verbandsvorsitzende Blumenthal-Beier sagte der "Rheinischen Post", einerseits sollten die Mediziner noch mehr Aufgaben übernehmen, andererseits werde bei den Hausarztpraxen der Spardruck erhöht. Das geplante Gesetz gefährde das von Warken angestoßene sogenannte Primärversorgungssystem, wonach der Hausarzt die erste Anlaufstelle für Patienten sein soll. Die CDU-Politikerin torpediere somit ihre eigene Reformagenda.
Das Sparpaket soll die gesetzlichen Krankenkassen um knapp 20 Milliarden Euro entlasten. Vorgesehen sind höhere Zuzahlungen und Einschnitte für Patienten, aber auch Ausgabenbeschränkungen für Praxen und Kliniken.
Diese Nachricht wurde am 24.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
