Energiewende
Hauseigentümer loben geplante Reform des Heizungsgesetzes - Mieterverband warnt vor hohen Kosten

Die Intereressensvertretung der privaten Haus- und Wohnungseigentümer unterstützt die geplante Reform des so genannten Heizungsgesetzes.

    Dr. Kai H. Warnecke, Präsident von Haus und Grund Deutschland, im Portrait.
    Dr. Kai H. Warnecke, Präsident von Haus und Grund Deutschland (picture alliance/SZ Phot /Metodi Popow)
    Haus & Grund-Präsident Warnecke sagte im Deutschlandfunk, beim Einbau einer neuen Heizung wären damit zwei Dinge maßgeblich, nämlich der Zustand des Gebäudes und die tatsächliche Energieversorgung. Damit wäre der Weg frei, die Energiewende bezahlbar zu machen.
    Der Deutsche Mieterbund erklärte hingegen, mit den Vorschlägen der Koalition würden die Kosten für die Wärmewende zu einem großen Teil auf die Mieter abgewälzt. Mit den gelockerten Vorgaben entfielen für Vermieter Anreize für den Einbau klimafreundlicher Heizungen. Für Mieter entstehe ein hohes Kostenrisiko.
    Bundeswirtschaftsministerin Reiche hatte die geplante Reform gegen Kritik verteidigt. Es gehe darum, die Bürger in die Lage zu versetzen, ihre Anlagen kosten- und klimaeffizient zu modernisieren, sagte die CDU-Politikerin im Deutschlandfunk. Beim Austausch gebe es wieder mehr Entscheidungsfreiheit. Dabei werde der Einbau klimafreundlicher Systeme finanziell unterstützt.
    Diese Nachricht wurde am 25.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.