
Die Parlamentarier billigten damit Pläne des Verteidigungsministeriums. Demnach sollen in einem ersten Schritt mehrere tausend Geräte im Wert von rund 540 Millionen Euro beschafft werden. Zugleich begrenzte der Ausschuss Käufe auf jeweils eine Milliarde Euro und erlegte dem Ministerium Berichtspflichten auf.
Die Flugkörper sollen der Bundeswehr-Brigade in Litauen bei der Abschreckung gegen Russland helfen. Sie sind mit einem Sprengkopf bestückt und können längere Zeit über einem Gebiet kreisen, bis ihnen ein Ziel zugewiesen wird, auf das sie dann niederstürzen. Es gibt Kritik an dem Geschäft, weil der US-Investor Thiel an einer der beiden deutschen Herstellerfirmen beteiligt ist. Thiel steht Rechtspopulisten nahe.
Diese Nachricht wurde am 25.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
