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Bundesfinanzen
Haushaltssperre auf Wirtschafts-Stabilisierungsfonds Energie ausgeweitet

Die Bundesregierung hat die Teilsperrung des Haushalts noch einmal erweitert.

    Eine Person dreht am Thermostat eines Heizkörpers.
    Die Teilsperrung des Haushalts wurde erweitert, allerdings sollen die Gelder für die Energie-Preisbremsen wohl in diesem Jahr dennoch fließen können. (picture alliance / pressefoto_korb / Micha Korb)
    Nun ist auch der Wirtschafts-Stabilisierungsfonds betroffen, aus dem die sogenannten Energiepreisbremsen finanziert werden, heißt es in einem Schreiben des Staatssekretärs im Bundesfinanzministerium, Gatzer, an die anderen Ministerien. Auszahlungen sind demnach nur noch mit einer Genehmigung durch das Finanzministerium zulässig. Die Gelder für die Preisbremsen in diesem Jahr können nach Informationen des Deutschlandfunks dennoch fließen.
    Gestern hatte das Finanzministerium die sogenannten Verpflichtungsermächtigungen gestoppt - und zwar für alle Ministerien. Das bedeutet, dass für die kommenden Jahre keine Finanzierungszusagen gemacht werden dürfen. Im Gegensatz dazu stehen Zahlungsermächtigungen. Sie gelten für tatsächliche Ausgaben im laufenden Haushaltsjahr und sind nicht betroffen.
    Diese Nachricht wurde am 21.11.2023 im Programm Deutschlandfunk gesendet.