Illegale Waffengeschäfte mit Mexiko
Heckler und Koch leistet Strafzahlungen in Höhe von 3,7 Millionen Euro

Der deutsche Waffenhersteller Heckler und Koch hat mehrere Jahre nach der Verurteilung eine Strafzahlung wegen illegaler Geschäfte in Mexiko geleistet.

    Der Firmensitz des Waffenproduzenten Heckler und Koch in Oberndorf, Baden-Württemberg
    Heckler und Koch hatte mehr als 4.200 Sturmgewehre an die mexikanische Polizei in nicht genehmigten Gebieten verkauft. (Bernd Weißbrod/dpa)
    3,7 Millionen Euro wurden an die deutsche Staatskasse überwiesen, wie das Unternehmen am Rande der Hauptversammlung im baden-württembergischen Oberndorf mitteilte. Die jahrelange Verzögerung wurde mit juristischen Prüfungen begründet. Das Urteil stammt aus dem Jahr 2019.
    Heckler und Koch wurde schuldig gesprochen, von 2006 bis 2009 mehr als 4.200 Sturmgewehre an die mexikanische Polizei in nicht genehmigten Gebieten verkauft zu haben. Deutsche Behörden hatten den Verkauf mit Verweis auf die Einhaltung von Menschenrechten nur für einzelne Bundesstaaten genehmigt. Zwei Verantwortliche erhielten Bewährungsstrafen.
    Diese Nachricht wurde am 07.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.