Gedenken in Frankreich
Hegseth zieht Parallelen zwischen D-Day und Migration

US-Verteidigungsminister Hegseth hat beim Gedenken an den sogenannten "D-Day" eine Parallele zwischen der Landung der Alliierten in der Normandie vor 82 Jahren und der Migration gezogen.

    Das Foto zeigt US-Verteidigungsminister Hegseth, der bei einer Gedenkveranstaltung zum D-Day in Colleville-sur-Mer einen Kranz niederlegt
    US-Verteidigungsminister Hegseth legt bei einer Gedenkveranstaltung zum D-Day auf dem US-Soldatenfriedhof in Colleville-sur-Mer in der Normandie einen Kranz nieder (picture alliance / AP Photo / Jeremias Gonzalez / Jeremias Gonzalez)
    Auf dem amerikanischen Soldatenfriedhof im französischen Colleville-sur-Mer sagte Hegseth, an anderen Stränden etwa in Spanien, Italien, Griechenland und Bulgarien kämen heutzutage mit Schiffen Menschen an, die gefährliche Ideologien mit sich brächten. Er sprach von einer Invasion, die Europa bekämpfen müsse. Hegseth warf dem Westen vor, in den Jahrzehnten seit der Landung in der Normandie zu einem Großteil bequem geworden zu sein. Viele hätten vergessen, dass Freiheit nicht kostenlos sei und Friede nicht bloß durch Wünsche entstehe. Die Männer, die an den Stränden der Normandie gelandet seien, hätten das gewusst.
    Seine Teilnahme an der internationalen Gedenkfeier gestern in Frankreich hatte Hegseth kurzfristig abgesagt. Die Landung in der Normandie mit knapp 7.000 Schiffen und mehr als 130.000 Soldaten trug entscheidend zum Sieg über Nazi-Deutschland im Zweiten Weltkrieg bei. 
    Diese Nachricht wurde am 07.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.