Freitag, 20. Mai 2022

Ukrainischer Skeleton-Pilot Heraskevych als Nothelfer
"Wir arbeiten in alle Richtungen"

Der ukrainische Skeletonpilot Vladyslav Heraskevych (23) versucht, mit einer eigenen Hilfsorganisation gegen die Folgen des Krieges in seiner Heimat zu arbeiten. Im Dlf erzählt er, welche Schwierigkeiten es dabei gibt und was der Krieg mit ihm persönlich macht.

Vladyslav Heraskevych im Gespräch mit Matthias Friebe | 18.04.2022

Beijing Olympics Skeleton
Vladyslav Heraskevych beim olympischen Skeletonwettbewerb in China 2022. (Mark Schiefelbein/picture alliance / ASSOCIATED PRESS)
Matthias Friebe: Sie sind jetzt in Kiew. Was genau sind dort ihre Aufgaben?
Vladyslav Heraskevych: Vor drei Wochen, am 21. Marz, haben wir eine gemeinnützige Organisation namens Vladyslav Heraskevych Foundation gegründet. Wir versuchen, dort zu helfen, wo Hilfe am dringendsten nötig ist. Und ich als Athlet, als Person, die viele Kontakte zu Journalisten auf der ganzen Welt hat, sehe es auch als meine Aufgabe, die Leute darüber zu informieren, was gerade in der Ukraine, in meiner Heimat, passiert. Ich versuche, mehr Hilfe aus dem Ausland in die Ukraine zu bringen. Also aus Deutschland, aus Norwegen, aus den USA. Es ist wichtig, dass die Menschen hier nicht vergessen werden.
Ich war in Irpin, ich war in Si und es war furchtbar anzusehen. In Irpin gibt es seit über einem Monat kein Wasser, kein Gas, kein Licht mehr. Die Menschen leben im wahrsten Sinne des Wortes auf der Straße. Menschen, die davor in guten Jobs gearbeitet haben, als Bankkaufmann zum Beispiel. Und jetzt leben sie auf der Straße. Das ist grausam und wir müssen ihnen helfen. Meine Mission ist es auch, diese Geschichten zu verbreiten und um Hilfe zu bitten. Ich bin auch der Direktor der Organisation, bin also dafür verantwortlich, dass sich diese Organisation in die richtige Richtung bewegt.
Friebe: Was brauchen die Menschen vor Ort am meisten?
Heraskevych: Das hat sich inzwischen verändert. Zuerst ging es darum, Rettungswege und Strukturen zu schaffen. Was jetzt am meisten gebraucht wird, sind Taschenlampen, vor allem Stirnlampen. Viele Gebäude wurden zerstört und die Menschen waren im Keller gefangen und mussten sich aus dem Schutt rausarbeiten. Und dafür ist es gut, die Hände freizuhaben. Deshalb brauchen wir Stirnlampen so dringend.
Medikamente werden auch dringend gebraucht, für Krankenhäuser zum Beispiel. Essen, das lange haltbar ist, wird auch dringend benötigt. Kleidung für Kinder haben wir auch schon nach Irpin gebracht. Spielzeuge, um den Kindern auch etwas Freude zu bereiten und sie abzulenken. Weil es furchtbar ist, was die Kinder in diesen Tagen auf den Straßen zu sehen bekommen. Und wir versuchen auch, die Kinder mit Schulmaterialien und Büchern zu versorgen. Klar befinden wir uns momentan im Krieg, aber die Kinder sollten nicht vergessen, zu lernen. Das versuchen wir auch zu ermöglichen. Ich selbst bin auch Physik-Student und weiß, dass Bildung wichtig ist und auch eine Ablenkung für die Kinder.
Und wir dürfen die Haustiere auch nicht vergessen. Wir versorgen also auch die Katzen und Hunde mit Essen. Als wir in Si waren, haben wir auch Windeln mitgebracht. Viele Nahrungsmittel, Essig, Öl für die Restaurants, für das Militär, für Kinder. In Kyiv gibt es auch viele Organisationen, die den Menschen aushelfen, die ihre Wohnungen nicht verlassen können und sie mit Nahrungsmitteln versorgen. Wir versuchen auch, bei anderen Dingen auszuhelfen. Mit Munition zum Beispiel. Oder für den Selbstschutz. Helme oder Thermounterwäsche für kalte Nächte. Wir arbeiten also in viele Richtungen, momentan geben wir alle unser Bestes, um unserem Land zu helfen. Und es freut mich auch, dass so viel Unterstützung aus anderen Ländern kommt.
Friebe: Sie sagten, dass Sie all diese furchtbaren Bilder aus den zerstörten Städten gesehen haben. Können Sie beschreiben, wie gefährlich und schrecklich es wirklich ist?
Heraskevych: In Tschernihiw konnte man sehen, wie viel durch Bomben zerstört wurde. Bomben, die 500 Kilogramm schwer sind, die auf die Straßen oder ein Stadion abgeworfen wurden. Auf Instagram habe ich ein Bild vom völlig zerstörten Stadion in Tschernihiw gepostet. Und das ist sehr schwer, mit anzusehen. Viele Menschen sind in den Bränden der Gebäude ums Leben gekommen. Viele Autos wurden zerstört, viele Häuser. In Tschernihiw sind ganze Stadtteile komplett zerstört. Da stehen jetzt nur noch Ruinen. Und natürlich wissen wir, dass in diesen Gebäuden auch Menschen gestorben sind.
In Irpin hat man viele Einschusslöcher gesehen, überall in der Stadt verteilt. Das ist angsteinflößend. Autos von Zivilisten mit Lebensmitteln oder Kleidung, die komplett zerstört sind. Das ist absolut beängstigend. Ich habe mit Menschen geredet, die in diesen Gebäuden gewohnt haben. Ich habe mit einer Frau mittleren Alters gesprochen, die jetzt auf der Straße lebt, die gebürtig aus Luhansk stammt. 2014 ist sie das erste Mal geflohen, zum Flughafen, als das Gebiet das Epi-Zentrum des Krieges war. Und jetzt ist sie mit ihrem Sohn in Irpin, ihr Sohn hat sich dazu entschieden, zum Militär zu gehen. Und ihre Wohnung ist jetzt ebenfalls zerstört worden. So geht es vielen Menschen gerade.
Wir versorgen diese Menschen mit warmen Mahlzeiten, und trotz allem sagen sie: Nein, wir haben schon genug, gebt das Essen lieber den Menschen, die es dringender benötigen. Wenn man auf den Straßen unterwegs ist, sieht man also, wie furchtbar das alles ist, aber auch, dass die Menschen trotz allem noch Hoffnung haben. Das motiviert nochmal zusätzlich, den Menschen und meinem Land zu helfen.
Friebe: Wie gehen Sie persönlich damit um? Was macht das mit Ihnen?
Heraskevych: Wenn man das sieht, dann zögert man nicht. Ich versuche einfach, jetzt und in Zukunft mein Bestes zu geben und unseren Menschen zu helfen. Ich versuche, mich nicht von meinen Gefühlen übermannen zu lassen und nicht darüber nachzudenken, was passiert ist. Ich versuche einfach, mein Bestes zu geben. Und das hilft mir, stark zu bleiben und weiterzuarbeiten. Ich sehe jeden Tag, wie die Menschen leiden, und ich versuche ihnen zu helfen. Für diese Menschen muss ich stark bleiben.
Friebe: Sind Sie zum Wehrdienst verpflichtet?
Heraskevych: Das war eine Option für mich, aber in dieser kurzen Zeit gibt es da keinen Platz für mich. Ich habe überhaupt keine militärische Erfahrung, ich bin immer noch ein Student. Und ich hatte keine Zeit in der Vergangenheit, um dem Militär beizutreten. Zuerst wurden nur Menschen mit militärischer Erfahrung eingezogen, die wissen, was zu tun ist. Danach werden Menschen einberufen, die zumindest ein bisschen Erfahrung haben. Und dann kommen erst Menschen wie ich, die physisch in guter Kondition sind, aber keinerlei Militär-Erfahrung haben. Ich stehe also ganz am Ende.
Und nur darauf zu warten, irgendwann einberufen zu werden, ist nicht hilfreich. Also habe ich angefangen, als Freiwilliger zu arbeiten und habe diese Stiftung gegründet. Ich glaube auch, dass ich so mehr helfen kann. Und es war auch sehr wichtig, dass wir gleich in den ersten Tagen die Sportverbände unter Druck gesetzt haben, alle russischen und belarussischen Athleten zu suspendieren. Gemeinsam mit der Organisation „Global Athletes“. Das ist auch eine sehr wichtige Aufgabe für mich. Ich bin kein professioneller Soldat, ich bin ein professioneller Athlet. Und es ist sehr wichtig, meinem Land so zu helfen. Wenn man jetzt sieht, was russische Athleten tun – das ist Wahnsinn. Sie sind Teil der Propaganda, und beschuldigen uns dann nach dem Ausschluss von den Paralympics, die Olympische Plattform als Schauplatz für Kriegspropaganda zu missbrauchen.
Beijing Olympics Ukraine Sign
Vladyslav Heraskevych wies schon bei den Olympischen Spielen in Peking auf die Gefahr eines Krieges in seiner Heimat hin. (NBC/picture alliance / ASSOCIATED PRESS)
Friebe: Sogar bei den Olympischen Winterspielen, als der Krieg noch gar nicht begonnen hatte, haben Sie ein Schild mit der Aufschrift „Kein Krieg in der Ukraine“ in die Kamera gehalten. Das hat weltweit Aufmerksamkeit erhalten. Haben Sie ihr Ziel damals erreicht, die größte Bühne des Sports für diese Botschaft zu nutzen?
Heraskevych: In dem Moment, als ich das Schild hochgehalten habe, zwei Wochen vor dem russischen Einmarsch, gab es auch schon Informationen, dass russische Truppen schon an unserer Grenze stationiert waren. Ich hatte damals schon eine ungefähre Idee davon, wie schrecklich Krieg ist. Mein Ur-Großvater hat in Kiew als Kind während des Zweiten Weltkrieges gelebt und mir Geschichten davon erzählt, wie schrecklich dieser Krieg war. Das ist eine Tragödie und war angsteinflößend. Und das wollte ich nicht nochmal in unserem Land erleben. Als ich das Schild hochgehalten habe, wollte ich damit zeigen, dass wir auch nur normale Menschen sind. Wir sind keine Nazis oder sowas Verrücktes. Nur Menschen, die ein ganz normales Leben führen wollen und als Athlet oder in einem anderen Bereich erfolgreich sein wollen. Wir wollen einfach ein Leben ohne Krieg führen.
Und natürlich war mein Ziel damit, diese Aggression zu beenden. Und plötzlich hat der Krieg dann doch angefangen. Aber ich hoffe, dass diese Friedensbotschaft wichtig war, um mehr Aufmerksamkeit für unsere Situation zu generieren. Und die Welt darauf vorzubereiten, was dann passiert ist. Aber wie auch immer: Wenn der Krieg vor deiner Haustüre ankommt, macht das auch was mit dir. Es verändert dich. Alles, was du davor erreicht hast, im Sport zum Beispiel, wird plötzlich irrelevant. Es geht nur noch um dein Leben und das Leben deiner Familie. Und das Leben der Menschen in deiner Heimat.
Friebe: Russische Athleten sind jetzt vom Großteil der Sportverbände suspendiert worden. Was erwarten Sie vom Sport, von anderen Athleten weltweit, von den Sportverbänden?
Heraskevych: Zuerst einmal: Die Mission des Sports sollte es sein, ein Zeichen für Frieden zu setzen und die Welt zu vereinen. Das besagt der Olympische Eid, das sollte das übergeordnete Ziel sein. Das sind große Worte. Aber das ist auch mehr als das. Wir sollten ein Zeichen für Frieden setzen. Also erwarte ich, dass sich noch mehr Olympioniken für die Ukraine einsetzen und für die Ukraine einstehen. Wir kämpfen hier für Frieden und unser Vaterland. Es ist schwer erträglich, mit anzusehen, wie sich russische Athleten momentan verhalten. Wie sie diesen Krieg unterstützen ist verrückt. Russische Athleten sind auch durch die Welt gereist. Sie haben gesehen, wie die Menschen in Deutschland, in den USA, in Kanada leben. Sie kennen Ukrainer, sie kennen Menschen auf der ganzen Welt. Und trotzdem unterstützen sie diesen Krieg und glauben diese dumme Propaganda. Obwohl sie wissen, dass wir normale Menschen sind und keine Nazis. Ich finde es widerwärtig, dass sie diesen Krieg unterstützen.
Ich bin der Meinung, dass wir die Athleten, die diesen Krieg öffentlich unterstützen, lebenslang sperren. Sie sollten niemals mehr Teil der Olympischen Familie oder der Sportfamilie generell sein. Und Menschen, die still bleiben, sollten auch sanktioniert werden, aber natürlich nicht lebenslang gesperrt werden. Und die Menschen, die die Ukraine unterstützen, und davon gibt es in Russland ein paar, sollten Hilfe erhalten und die Möglichkeit haben, für ein anderes Land an den Start zu gehen. Nicht die Ukraine, aber ein anderes Land. Warum werden Athleten gesperrt, wenn sie dopen? Weil sie damit alle belügen und betrügen. Und damit auch sich selbst schaden. Aber wenn Athleten den Krieg unterstützen, dann schaden sie der ganzen Ukraine und zerstören unser Leben. Deshalb sollten diese Sanktionen härter sein als bei Dopingfällen.

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Friebe: Die große Sportwelt, vor allem das IOC, betonen immer wieder, dass der Sport nicht politisch ist. Daran glauben Sie aber nicht, oder?
Heraskevych: Das ist einfach zu sagen, wenn man keine Verantwortung übernehmen will. Aber wir wissen alle, dass der Sport politisch ist. Was wir zum Beispiel 2018 in Südkorea bei den Olympischen Winterspielen gesehen haben: Das IOC hat aktiv versucht, die beiden Koreas zu vereinen. Bei der Eröffnungsfeier sind Nord- und Südkorea gemeinsam eingelaufen. Und das soll nicht politisch sein? Ja, das IOC unterstützt nicht den Krieg, sie stehen für Frieden. Aber dann soll das IOC auch mithelfen, diesen Krieg zu beenden. Was sie in Korea gemacht haben, ist reine Politik. Wenn also IOC-Präsident Thomas Bach sagt: Der Sport ist unpolitisch, aber dann in Korea so handelt, fragt man sich schon: Das soll nicht politisch sein? Das hört sich verrückt an.
Wenn man bei solchen Wettbewerben an den Start geht, vertritt man ja auch sein Land, man tritt unter seiner Flagge an, mit der Nationalhymne. Und das soll nicht politisch sein? Das klingt verrückt. Der einzige Grund weshalb sie das immer sagen, ist, weil sie keine Verantwortung übernehmen wollen. Aber natürlich ist der Sport Teil der Politik. Vor allem in Russland. Wenn ein mehrfacher Olympiasieger im Lushniki-Stadion in Moskau auftritt und zum Teil der Kriegspropaganda wird, dann werden seine Fans auch anfangen, diesen Krieg zu unterstützen. Natürlich ist der Sport politisch.
Als der Krieg angefangen hat, wurde jeder Teil der Gesellschaft in der Ukraine politisiert. Genau das gleiche in Russland. Wer schweigt, unterstützt den Krieg indirekt. Wer den Krieg unterstützt, was verrückt ist, ist natürlich Teil der Politik. Und auch wenn ich im Sport sehe, wie politisch teilweise gehandelt wird, verstehe ich nicht, warum man dann sowas behauptet.
Friebe: Lassen Sie uns nochmal über Ihre persönliche Mission sprechen: Wie gefährlich ist es momentan für Sie, durch das Land zu reisen? Wie sicher fühlen Sie sich?
Heraskevych: Seit Beginn des Krieges bis jetzt haben wir gesehen, dass es keinen sicheren Ort in der Ukraine gibt. Die Russen haben mit Raketen Ortschaften angegriffen, die 20 Kilometer von der Grenze entfernt sind. Sie beschießen alle Gebiete in der Ukraine. Also kann man sich nirgendwo sicher fühlen. Natürlich ist es gefährlich, zu reisen. Aber wir müssen das tun, um Hilfe leisten zu können und Menschen zu retten.
Wir versuchen natürlich, so sicher wie möglich unterwegs zu sein und uns an einigermaßen sicheren Orten aufzuhalten. Aber natürlich ist es gefährlich, sich hier aufzuhalten. Es ist gefährlich, in der Ukraine zu sein. Wir wollen einfach nur ein sicheres Leben und Frieden, dafür kämpfen wir. Und jeder Ukrainer, der hiergeblieben ist, wird auch bis zum bitteren Ende dafür kämpfen.
Friebe: Meine letzte Frage: Was gibt Ihnen in diesen Tagen Hoffnung?
Heraskevych: Meine größte Hoffnung sind die ukrainischen Menschen. Die Möglichkeit, Menschen zu retten, sie mit Nahrung zu versorgen und ihnen zu helfen. Diese Menschen, die nur das Nötigste nehmen und so stark bleiben, obwohl sie ihre Häuser verloren haben und jetzt auf der Straße leben. Obwohl sie vielleicht schon Angehörige verloren haben. Und trotzdem noch Hoffnung haben und an uns glauben. Das gibt mir Hoffnung. Eine vereinte Ukraine gibt mir Hoffnung. Die Unterstützung aus der ganzen Welt gibt mir Hoffnung. Meine Freunde aus anderen Ländern schreiben mir fast täglich und suchen nach Wegen, um zu helfen. Sie versuchen, Kleidung zu sammeln und durch andere Stiftungen zu helfen.
Und ich glaube fest daran, dass wir unser Land wieder aufbauen, wenn dieser Krieg vorbei ist. Und wir werden es besser aufbauen als es davor war. Natürlich ist es auch traurig: Alle Gebäude können wieder aufgebaut werden, aber die Leben der Menschen sind für immer verloren. Das ist das Traurige am Krieg. Aber für diese Menschen, die ihr Leben für unser Land gelassen haben in diesem Krieg, werden wir unser Land wieder aufbauen. Und ich hoffe, dass irgendwann einmal alle Menschen aus der ganzen Welt die Ukraine besuchen können und unsere Menschen hier treffen können, unser leckeres Essen essen und sehen, wie wunderschön unser Land ist. Davon gehen wir aus und das wollen wir in der Zukunft sehen. All das gibt mir Hoffnung. Danke für all die Unterstützung.
Hier lesen und hören Sie das vollständige Gespräch. Im Deutschlandfunk haben wir aus Zeitgründen eine gekürzte Version gesendet.