Vergiftete Babynahrung
Hersteller Hipp: "Sind Opfer einer Erpressung"

Nach dem Fund von Rattengift in mehreren Gläsern mit Babynahrung des deutschen Herstellers Hipp spricht dieser nun auch selbst von einer Erpressung.

    Auf einem Tisch stehen drei Artikel von der Sorte "Gemüsegläschen Karotte mit Kartoffel" des Herstellers Hipp.
    Der Babynahrungs-Hersteller Hipp hat in Österreich den Artikel "Gemüsegläschen Karotte mit Kartoffel" (190 Gramm) zurückgerufen. (Tobias Steinmaurer / APA / dpa)
    Das bayerische Unternehmen teilte mit, es habe eine Erpressernachricht erhalten. Zuvor hatte bereits die Polizei erklärt, gegen Unbekannt zu ermitteln. Man habe sofort alle nötigen Maßnahmen im In- und Ausland getroffen. Was bei der Erpressung gefordert wird, wurde nicht mitgeteilt.
    In Österreich, Tschechien und der Slowakei waren insgesamt fünf manipulierte Babynahrungsgläser entdeckt worden. Eines könnte in Österreich noch im Umlauf sein. Die dortige Staatsanwaltschaft ermittelt nach eigenen Angaben wegen "vorsätzlicher Gemeingefährdung". In Deutschland wurden keine mit Gift verunreinigten Gläser gefunden.
    Diese Nachricht wurde am 21.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.