
Das bayerische Unternehmen erklärte, es habe eine Erpressernachricht erhalten. Zuvor hatte bereits die Polizei erklärt, gegen Unbekannt zu ermitteln. Die Ermittler teilten mit, man stehe in engem Austausch mit dem Konzern - und auch mit den betroffenen Ländern. Was bei der Erpressung gefordert wird, wurde nicht mitgeteilt.
In Österreich, Tschechien und der Slowakei waren insgesamt fünf manipulierte Babynahrungsgläser entdeckt worden. Eines könnte in Österreich noch im Umlauf sein. Die dortige Staatsanwaltschaft ermittelt nach eigenen Angaben wegen "vorsätzlicher Gemeingefährdung". In Deutschland wurden keine mit Gift verunreinigten Gläser gefunden.
Diese Nachricht wurde am 21.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
