
Bundesumweltminister Schneider präsentierte in Berlin Eckpunkte für ein entsprechendes Gesetz. Der SPD-Politiker sagte, wer massenhaft Wegwerf-Klamotten auf den Markt bringe, solle auch für die flächendeckende Sammlung und eine sinnvolle Verwertung bezahlen. Dies gelte vor allem für die vielen Billigimporte aus China. Mit der Regelung soll eine EU-Richtlinie zur Abfallentsorgung umgesetzt werden.
Die Deutsche Umwelthilfe kritisierte, dass die Hersteller nicht auch zu weniger Textilmüll und zu mehr Wiederverwendung von Alttextilien verpflichtet würden. In Deutschland würden 55 Prozent mehr Kleider weggeworfen als noch vor zehn Jahren, hieß es.
Diese Nachricht wurde am 27.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
