Länderfinanzausgleich
Hessischer Ministerpräsident Rhein fordert grundlegende Reform

Angesichts der Neuverschuldung seines Bundeslandes fordert der hessische Ministerpräsident Rhein eine grundlegende Reform des Länderfinanzausgleichs.

    Hessens CDU-Landeschef und Ministerpräsident Boris Rhein bei einer Pressekonferenz am Rednerpult
    Der hessische Ministerpräsident und CDU-Chef Rhein. (IMAGO / dts Nachrichtenagentur)
    Es sei "absurd", das Hessen Schulden aufnehmen müsse, um den Länderfinanzausgleich zu bezahlen, sagte der CDU-Politiker der Zeitung "Welt". Hessen habe in knapp 80 Jahren kein Geld bekommen, aber mehr als 75 Milliarden Euro in das System eingezahlt, erklärte Rhein. Dass die hessischen Bürger auf Leistungen verzichten müssten, die sie mit ihrem Geld Menschen in anderen Bundesländern ermöglichten, sei nicht zu vermitteln. Rhein forderte, dass Geberländer nur noch dann Hilfe bezahlen müssen, wenn sich die Empfänger nachweislich um eine bessere eigene Finanzlage bemühten.
    Diese Nachricht wurde am 16.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.