
Zu seinen wichtigsten Aufgaben gehört es, die Spaltung der Bischofskonferenz beim Umgang mit dem Synodalen Weg zu überwinden und dies auch in Rom zu vermitteln. Der bisherige Amtsinhaber Bätzing hatte in seiner Abschiedsrede am Sonntag gesagt, er glaube nicht, dass in naher Zukunft in den anstehenden Fragen alle in dieselbe Richtung gehen würden. Er äußerte die Hoffnung, dass der künftige Vorsitzende die Konflikte so moderieren könne, dass man einander verstehe. Der Limburger Bischof galt als entschiedener Befürworter eines Reformkurses in der katholischen Kirche. Das führte immer wieder zu Konflikten mit dem Vatikan. Der 64-Jährige hatte erklärt, nicht für eine zweite Amtszeit zu kandidieren.
Weitere Themen des viertägigen Treffens sind die Aufarbeitung sexuellen Missbrauchs und die Lage der christlichen Minderheiten im Nahen Osten.
Diese Nachricht wurde am 24.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
