
Die Teams sollen bei der Suche nach Arbeitern helfen, die in Tunneln an Kraftwerken entlang der von der Flut betroffenen Flüsse eingeschlossen sind. Suche und Rettung gestalten sich laut Khanal besonders schwierig, weil in dem Gelände kaum Hubschrauber landen können. So unter anderem im Bezirk Rasuwa: Dort gehen die Behörden davon aus, dass an einer Baustelle mehr als 100 Menschen in einem schlammgefüllten Tunnel festsitzen.
Auch die Organisation "Save the Children" hat trotz erschwerter Bedingungen im Katastrophengebiet an der Grenze zwischen China und Nepal damit begonnen, Hilfsgüter zu verteilen. Geschäftsführer Westphal
sagte im Deutschlandfunk
, der Verkehr sei vielerorts zwar blockiert und die Logistik schwierig. Man habe aber erfahrene Mitarbeiter, und die Koordination mit den Behörden sei geregelt und funktioniere. Man könne in einem ersten Schritt rund 1.000 Familien mit Betten, Moskitonetzen und Haushaltsgegenständen versorgen.
Gefahr weiterer Flutwelle leicht gesunken
Insgesamt werden im Katastrophengebiet an der Grenze zwischen China und Nepal noch rund 3.000 Menschen vermisst, darunter auch einige Deutsche. Die Zahl der bestätigten Toten ist zuletzt auf mehr als 680 gestiegen.
Die Gefahr einer neuen Flutwelle im Katastrophengebiet ist nach chinesischen Angaben etwas gesunken. Wie der Staatssender CCTV berichtet, fließt ein durch Geröll entstandener See langsam ab. Aus Sorge vor seinem Überlaufen waren gestern Rettungsarbeiten unterbrochen worden. Diese werden im Grenzgebiet zu Nepal weiter durch Schlamm und Regen erschwert. Selbst für Hubschrauber sei es dort problematisch zu landen, erklärte ein Militärsprecher.
Aus dem Deutschlandfunk-Programm:
Diese Nachricht wurde am 29.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.



