Afghanistan
Hilfsorganisationen erinnern an Leid der Bevölkerung

Drei Jahre nach Machtübernahme der Taliban in Afghanistan haben Hilfsorganisationen dazu aufgerufen, das Leid der Menschen in dem Land nicht zu vergessen.

    Afghaninnen und Afghanen bekommen kostenlose Nahrungsmittel in Kabul. Im Vordergrund eine verschleierte Frau, zwei Jungs und ein Mann, die Getreidesäcke und Speiseöl auf einem Schubkarren wegbringen.
    In Afghanistan ist die Bevölkerung auf humanitäre Hilfen angewiesen. (picture alliance / Xinhua News Agency / Saifurahman Safi)
    Die afghanische Bevölkerung sei in einem Kreislauf aus Armut, Vertreibung und Verzweiflung gefangen, schreiben zehn Hilfsorganisationen in einer gemeinsamen Erklärung. Derzeit seien fast 24 Millionen Menschen in dem Land von humanitärer Hilfe abhängig. Ohne nachhaltige Unterstützung und Engagement der internationalen Gemeinschaft drohe die Situation zu einer vergessenen Krise zu werden.
    Die Unterzeichner, zu denen Save the Children, World Vision und das International Rescue Committee gehören, verweisen zudem auf Probleme durch die internationale Isolierung Afghanistans. Um ein günstiges Umfeld für langfristige Entwicklungsprojekte zu schaffen, sei diplomatisches Engagement notwendig.
    Diese Nachricht wurde am 13.08.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.