
SOS Méditerranée erklärte, allein das Rettungsschiff "Ocean Viking" habe im Mittelmeer binnen 48 Stunden mehr als 600 Menschen an Bord genommen. Sie stammten den Angaben zufolge aus dem Sudan, Guinea, Burkina Faso, Elfenbeinküste, Benin und Bangladesch und sollten unter anderem auf die italienische Insel Lampedusa gebracht werden. Unter den Migranten seien fast 150 unbegleitete Minderjährige gewesen, hieß es.
Die Organisation SOS Humanity meldete die Rettung von weiteren 106 Menschen. Ihren seeuntüchtigen Booten sei auf der Flucht über das zentrale Mittelmeer der Treibstoff ausgegangen.
Marokkos Marine nahm ihrerseits 60 Migranten an Bord, die im Atlantik in Seenot geraten waren. Sie wollten offenbar über die Kanarischen Inseln nach Europa gelangen.
Diese Nachricht wurde am 12.08.2023 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
