
In einer gemeinsamen Erklärung von 53 Einrichtungen heißt es, dadurch werde ihre Arbeit im Gazastreifen zu einem Zeitpunkt unterbunden, an dem die Zivilbevölkerung unter akuter Not leide. Ähnlich äußerte sich UNO-Generalsekretär Guterres. Kurz vor dem Jahreswechsel hatte Israel 37 Hilfsorganisationen mitgeteilt, dass ihre Registrierungen nicht verlängert würden und sie binnen 60 Tagen ihre Arbeit im Gazastreifen und im Westjordanland einstellen müssten. Zur Begründung hieß es, sie hätten etwa Daten zu ihren Mitarbeitern nicht vollständig übermittelt.
Mit den neuen Bestimmungen will Israel nach eigenen Angaben verhindern, dass terroristische Gruppen humanitäre Strukturen ausnutzen.
Diese Nachricht wurde am 03.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
