
Die Preisschocks hätten zwar teilweise dramatische Auswirkungen, gäben der Energiewende aber neuen Antrieb, teilte die Klimaexpertin der Organisation, Wörner, mit. Sie äußerte sich auch mit Blick auf neue Verhandlungen, die am Montag in Bonn beginnen. Die Gespräche dienen als Vorbereitung auf die nächste Weltklimakonferenz, die im November im türkischen Antalya stattfindet.
Laut Misereor gab es zuletzt Fortschritte durch ein Treffen in Kolumbien, wo Staaten auf mehr Tempo beim Ausstieg aus der besonders klimaschädlichen fossilen Energie gedrängt haben. Die Erwartung sei, dass es bei der kommenden Weltklimakonferenz auch klare Signale von Deutschland und der EU gebe.
Diese Nachricht wurde am 05.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
