Im Lichterband fallen dunkle Bereiche auf, die wie Lücken in der Milchstraße aussehen. Tatsächlich sind es Staubwolken, die den Blick auf die Sterne dahinter versperren.
Für die Inka war die Milchstraße das wichtigste Objekt am Himmel. Anders als im System der Griechen und Römer, spielten bei den Inka die Sternbilder des Tierkreises, durch die Sonne, Mond und Planeten laufen, kaum eine Rolle.
Die Dunkelwolken in der Milchstraße stellen sogar eigene Figuren dar, die die Sternbilder ergänzen. Als Silhouette zeichnen sich ein Lama mit einem Jungtier ab, ein Fuchs, oder auch Schlange, Kröte und Wachtel. Die Wachtel der Inka kennen wir als Kohlensack im Kreuz des Südens.
In manchen Gegenden Perus unterteilt man das Firmament noch heute in vier Bereiche, deren Grenzen die Milchstraße bestimmt. Zweimal am Tag läuft das Lichterband durch den Zenit, einmal in etwa von Südwesten nach Nordosten, einmal von Südosten nach Nordwesten. Diese Achsen legen die Himmelsbereiche fest.
Die Erde gilt dort als Kugel, die im kosmischen Ozean schwimmt. Die Milchstraße ist der Himmelsfluss, der sein Wasser aus dem Ozean unter dem Horizont bezieht. Für die Menschen ist er lebenswichtig: Denn das Wasser läuft im Fluss bergan und regnet dann auf die Erde nieder.
Vielleicht tröstet Sie diese Geschichte beim nächsten verregneten Sommertag: Es ist kein schlechtes Wetter. Nur die Wasserstraße der Inka verliert ein paar Tropfen.
Inka-Mythen über die Milchstraße
Bericht über einige Mythen rund um die Milchstraße
Für die Inka war die Milchstraße das wichtigste Objekt am Himmel. Anders als im System der Griechen und Römer, spielten bei den Inka die Sternbilder des Tierkreises, durch die Sonne, Mond und Planeten laufen, kaum eine Rolle.
Die Dunkelwolken in der Milchstraße stellen sogar eigene Figuren dar, die die Sternbilder ergänzen. Als Silhouette zeichnen sich ein Lama mit einem Jungtier ab, ein Fuchs, oder auch Schlange, Kröte und Wachtel. Die Wachtel der Inka kennen wir als Kohlensack im Kreuz des Südens.
In manchen Gegenden Perus unterteilt man das Firmament noch heute in vier Bereiche, deren Grenzen die Milchstraße bestimmt. Zweimal am Tag läuft das Lichterband durch den Zenit, einmal in etwa von Südwesten nach Nordosten, einmal von Südosten nach Nordwesten. Diese Achsen legen die Himmelsbereiche fest.
Die Erde gilt dort als Kugel, die im kosmischen Ozean schwimmt. Die Milchstraße ist der Himmelsfluss, der sein Wasser aus dem Ozean unter dem Horizont bezieht. Für die Menschen ist er lebenswichtig: Denn das Wasser läuft im Fluss bergan und regnet dann auf die Erde nieder.
Vielleicht tröstet Sie diese Geschichte beim nächsten verregneten Sommertag: Es ist kein schlechtes Wetter. Nur die Wasserstraße der Inka verliert ein paar Tropfen.
Inka-Mythen über die Milchstraße
Bericht über einige Mythen rund um die Milchstraße