Mit einer Entfernung von knapp dreißig Millionen Kilometern kommt Eros der Erde ungewöhnlich nah - dennoch braucht man ein kleines Teleskop, um ihn zu beobachten.
Eros war im Sommer 1898 vom Berliner Astronomen Carl Gustav Witt entdeckt worden. Es war der erste bekannte Asteroid, der die Marsbahn kreuzt und somit der Erde recht nahe kommt.
Daher bekam dieses Objekt einen männlichen Namen. Bis dahin war es üblich, Asteroiden weiblich zu benennen. In der Folgezeit wurden Objekte mit ungewöhnlichen Bahnen stets männlich bezeichnet.
Als Eros in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts zweimal der Erde ähnlich nah war wie jetzt, gab es weltweite Beobachtungskampagnen. Präzise Messungen seiner Position am Himmel ermöglichten, trigonometrisch die Entfernung Erde-Sonne zu bestimmen. Der 1930 abgeleitete Wert galt vier Jahrzehnte lang, bis Radarmessungen noch genauer wurden.
Eros war der erste Asteroid, der von einer Raumsonde besucht wurde: Vor zehn Jahren landete auf ihm die NASA-Sonde NEAR.
Die Anziehungskräfte der Planeten verändern langfristig seine Bahn. Innerhalb einer Milliarde Jahre dürfte Eros sogar die Erdbahn kreuzen. Er gilt daher als potenziell gefährlicher Asteroid - zumal er mehr als dreißig Kilometer groß ist.
Sollte Eros eines fernen Tages tatsächlich unsere Erde küssen, so würde dies eine ebenso heiße wie verhängnisvolle Affäre.
NASA-Informationen zur relativ dichten Begegnung mit Eros
Die NEAR-Mission der NASA
Eros war im Sommer 1898 vom Berliner Astronomen Carl Gustav Witt entdeckt worden. Es war der erste bekannte Asteroid, der die Marsbahn kreuzt und somit der Erde recht nahe kommt.
Daher bekam dieses Objekt einen männlichen Namen. Bis dahin war es üblich, Asteroiden weiblich zu benennen. In der Folgezeit wurden Objekte mit ungewöhnlichen Bahnen stets männlich bezeichnet.
Als Eros in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts zweimal der Erde ähnlich nah war wie jetzt, gab es weltweite Beobachtungskampagnen. Präzise Messungen seiner Position am Himmel ermöglichten, trigonometrisch die Entfernung Erde-Sonne zu bestimmen. Der 1930 abgeleitete Wert galt vier Jahrzehnte lang, bis Radarmessungen noch genauer wurden.
Eros war der erste Asteroid, der von einer Raumsonde besucht wurde: Vor zehn Jahren landete auf ihm die NASA-Sonde NEAR.
Die Anziehungskräfte der Planeten verändern langfristig seine Bahn. Innerhalb einer Milliarde Jahre dürfte Eros sogar die Erdbahn kreuzen. Er gilt daher als potenziell gefährlicher Asteroid - zumal er mehr als dreißig Kilometer groß ist.
Sollte Eros eines fernen Tages tatsächlich unsere Erde küssen, so würde dies eine ebenso heiße wie verhängnisvolle Affäre.
NASA-Informationen zur relativ dichten Begegnung mit Eros
Die NEAR-Mission der NASA