
Die Leiterin des Archäologischen Dienstes der Ostfriesischen Landschaft, Sonja König, erklärte, der Fund sei besonders spannend, weil an der Küste Niedersachsens bislang nur wenige Wracks aus dieser Zeit gefunden und dokumentiert worden seien. Archäologen wollen den Fund nun genauer untersuchen. Die Teile des Wracks, die sich an der Oberfläche befanden, wurden bereits geborgen und abtransportiert, wie ein Unternehmenssprecher des Netzbetreibers Amprion mitteilte. Im Boden werden weitere Teile vermutet, die dort liegen bleiben sollen.
Die Stromkabel konnten laut Amprion ungehindert weiterverlegt werden. Die Leitungen sollen Windkraftanlagen auf See mit dem Festland verbinden.
Diese Nachricht wurde am 30.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
