
Die österreichische Regierung will mit dem Schritt verhindern, dass das Haus an der Grenze zu Bayern weiter als Anziehungspunkt für Neonazis dient. Der Umbau kostete rund 20 Millionen Euro. In dem Areal mit Nebenbauten und Innenhof sollen Beamte des Bezirkspolizeikommandos und der Polizeiinspektion Dienst tun.
Das Vorstandsmitglied des Mauthausen Komitees Österreich, Robert Eiter, sagte, die Idee, Geschichte durch architektonische Umgestaltung zu neutralisieren, sei absurd und unrealistisch. Das Gebäude sei mit sehr viel Geld in den optischen Zustand von etwa 1750 zurückversetzt worden. So solle der Eindruck erweckt werden, dass die Geburt Hitlers gar nicht an dieser Stelle stattgefunden habe. "Das ist ein sehr seltsamer Zugang", kritisierte Eiter.
Diese Nachricht wurde am 22.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
