Geomar Helmholtz-Zentrum
Hitzewellen in Ozeanen haben gravierende Folgen

In der Wissenschaft wird vor gravierenden Folgen der Erwärmung der Meere gewarnt. Die Direktorin des Kieler Geomar Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung, Matthes, sagte im Deutschlandfunk, die aktuellen Temperaturmessungen längen über allen bisherigen Rekorden.

    Ein Blick von oben auf einen Sandstrand. Das türkisblaue Wasser trifft mit weißem Schaum auf den gelben Sandstrand.
    Die Meere werden wärmer und wärmer. (unsplash)
    Weiter erklärte Matthes, dies sei kein Ausreißer, sondern ein Trend. Die marinen Hitzewellen seien gravierend für die Flora und Fauna der Meere. Eine Erwärmung um 0,1 Grad erscheine niedrig, bedeute aber einen gewaltigen Unterschied. Darüber hinaus würden Extremwettereignisse wie etwa Dürren oder auch Starkregen an Land zunehmen, erklärte Matthes.
    Die EU-Beobachtungsprogramme für Klimawandel und Meeresumwelt hatten gestern neue Höchstwerte gemeldet. Demnach lag die globale Durchschnittstemperatur der Wasseroberflächen am 21. Juni bei 20,86 Grad.
    Diese Nachricht wurde am 02.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.