
Das Ausmaß der Tötungen und Zerstörungen im Libanon sei schlichtweg entsetzlich, sagte Türk. Ein solches Blutbad wenige Stunden nach der Vereinbarung einer Waffenruhe mit dem Iran sei kaum zu fassen. Es setze den fragilen Frieden, den die Zivilbevölkerung so dringend benötige, enorm unter Druck.
Ungeachtet der Waffenruhe im Iran-Krieg hatte Israels Luftwaffe überraschend einen Großangriff auf Ziele im Libanon geflogen, darunter auch die Hauptstadt Beirut. Dabei wurden nach Angaben des libanesischen Gesundheitsministeriums mehr als 180 Menschen getötet und Hunderte verletzt.
Nach Angaben des israelischen Militärs galt der Angriff der mit dem Iran verbündeten Hisbollah-Miliz. In einer Mitteilung der Hisbollah hieß es dagegen, die Angriffe hätten Zivilisten im gesamten Libanon gegolten.
Diese Nachricht wurde am 09.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
