Schweiz
Hochrechnung: Initiative zur Senkung des Rundfunkbeitrags gescheitert

Die Schweizer haben eine deutliche Reduzierung der Gebühren für die öffentlich-rechtliche Rundfunkgesellschaft SRG abgelehnt. In einem Referendum sprachen sich ersten Hochrechnungen zufolge 62 Prozent gegen den Vorschlag aus, die Abgabe von umgerechnet 370 Euro auf rund 220 Euro im Jahr zu senken.

    Eine Kamera des Schweizer Fernsehens SRF filmt in einen Raum.
    Die Schweizer haben sich gegen eine Reduzierung der Rundfunkgebühren ausgesprochen. (picture alliance / KEYSTONE / GIAN EHRENZELLER)
    Damit folgten sie einer Empfehlung der Regierung. Die Leiterin der Kampagne gegen die Kürzungen, Zimmermann, betonte, ein massiver Abbau der Schweizer Medieninfrastruktur sei verhindert worden. Auch die SRG äußerte sich erleichtert. Den Befürwortern des Vorschlags ist der öffentlich-rechtliche Rundfunk zu teuer und zu links.
    Unabhängig davon hat die Regierung bereits beschlossen, dass die Abgabe in den kommenden Jahren auf 300 Franken gesenkt wird.
    Diese Nachricht wurde am 09.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.