Europa League
Hochrisikospiel: Freiburg schlägt Maccabi Tel Aviv - Stuttgart unterliegt AS Rom

Begleitet von strengen Sicherheitsmaßnahmen und einem Fan-Boykott ist der SC Freiburg vorzeitig ins Achtelfinale der Europa League eingezogen. Der Fußball-Bundesligist bezwang Israels Rekordmeister Maccabi Tel Aviv durch ein spätes Tor von Igor Matanovic mit 1:0

    Fußballspieler vom SC Freiburg und Maccabi Tel Aviv kämpfen um den Ball.
    Matthias Ginter (Freiburg, 28) blockt einen Kopfball von Dor Peretz (Maccabi Tel Aviv, 42). (picture alliance / BEAUTIFUL SPORTS / Bosco)
    Die Freiburger blieben vor 27.600 Zuschauern damit auch in der siebten Partie des Wettbewerbs ungeschlagen und feierten im vierten Heimspiel den vierten Sieg. Zum Abschluss der Ligaphase geht es kommende Woche noch zum OSC Lille nach Frankreich. Maccabi, das erst einen Punkt geholt hat, kann auch die Playoff-Runde im Februar nicht mehr erreichen.

    Über 2.000 Polizisten im Einsatz

    Um mögliche antisemitische Ausschreitungen zu verhindern, waren schärfste Sicherheitsvorkehrungen getroffen worden - wie schon bei Maccabis Gastspiel beim VfB Stuttgart im Dezember. Die Polizei war rund um die Partie mit mehr als 2.000 Beamten im Einsatz, die Einlasskontrollen führten zu langen Schlangen. Mehrere Freiburger Ultra-Gruppierungen blieben fern, weil sie sich in ihrer Freiheit eingeschränkt fühlten. Auch sonst blieben viele Plätze leer.

    Stuttgart unterliegt AS Rom

    Der VfB Stuttgart droht in der Europa League die direkte Qualifikation für das Achtelfinale zu verpassen. Mit dem 0:2 beim italienischen Hauptstadtclub AS Rom musste der Fußball-Bundesligist einen Rückschlag im Rennen um einen Platz unter den Top Acht hinnehmen. Zwei Tore von Niccolò Pisilli entschieden die Partie im Stadio Olimpico. 
    Nach der dritten Niederlage im siebten Spiel bleibt der VfB vor dem Vorrunden-Abschluss am kommenden Donnerstag daheim gegen den Schweizer Club Young Boys Bern außerhalb der Top Acht. Damit müssten die Stuttgarter für den angestrebten Sprung unter die besten 16 zwei Zwischenrunden-Spiele überstehen.
    Diese Nachricht wurde am 23.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.