
Laut der Studie des Stifterverbands für die deutsche Wissenschaft in Kooperation mit der Heinz-Nixdorf-Stiftung haben sich die Energiekosten je Student im Schnitt um 347 Euro erhöht. Grundlage der Studie ist den Angaben zufolge eine Befragung unter den über 400 privaten und öffentlichen Hochschulen in Deutschland. Während die Preissteigerungen in den Geisteswissenschaften vor allem aus erhöhten Heizkosten für Hörsäle und Büroräume resultierten, fiel in den Naturwissenschaften hauptsächlich der Betrieb von energieintensiven Laboren und Anlagen ins Gewicht, wie es hieß.
Mehr als die Hälfte der Hochschulen geht demzufolge bisher davon aus, dass ihre jeweiligen Mittelgeber den akuten Anstieg der Energiekosten nicht oder nur teilweise ausgleichen werden. Keinen Ausgleich ihrer Mehrkosten für Energie erwarteten 12 Prozent der Hochschulen, darunter vor allem viele Privathochschulen. Knapp 40 Prozent hatten einen teilweisen Ausgleich in Aussicht. Nur 13 Prozent rechneten fest damit, dass ihre Mittelgeber die Mehrkosten voll übernehmen.
Diese Nachricht wurde am 04.05.2023 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
