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StartseiteAuf den PunktHochschulnachwuchs in der Forschungsfalle?26.04.2019

HochschulquartettHochschulnachwuchs in der Forschungsfalle?

Schlechte Verträge, häufige Mobilität, niedriges Einkommen: Der wissenschaftliche Nachwuchs leidet unter den unzureichenden Arbeitsbedingungen an den Hochschulen. Über 40 Prozent der Promovierenden überlegt, die Dissertation abzubrechen. Gibt es einen Weg auös der Perspektivlosigkeit?

Eine Sendung von Christian Floto (Moderation) und Barbara Weber

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Mehrere hundert Demonstranten protestieren unter dem Motto Tanz für den TVStud - Aufwärmen für den Streik für einen neuen Tarifvertrag der studentischen Beschäftigten der Berliner Hochschulen. Nachdem GEW und ver.di die Tarifverhandlungen nach der Kündigung des aktuellen Tarifvertrags zum Jahresende im Anschluss an die fünfte Verhandlungsrunde für gescheitert erkärten, droht ab Januar ein Streik an den Berliner Hochschulen. (imago / Christian Mang)
Schlecht bezahlt und überarbeitet: Der wissenschaftliche Nachwuchs in Deutschland sieht im Hochschulbetrieb kaum berufliche Perspektiven (imago / Christian Mang)
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 Neben Zeitverträgen und schlechter Bezahlung hat dre wissenschaftliche Nachwuchs jedoch noch mit weiteren Problemen zu käpfen. Postdocs leisten im Schnitt zehn Überstunden pro Woche – so eine Befragung.

Welche Perspektiven hat der wissenschaftliche Nachwuchs an der Hochschule? Könnte die Abschaffung des Lehrstuhlsystems dem akademischen Mittelbau helfen? Und bietet eine frühzeitige Orientierung Richtung Wirtschaft nicht bessere Karrierechancen?

Darüber diskutieren im "Hochschulquartett":

- Prof. Dr. Guido Bünstorf, Internationales Zentrum für Hochschulforschung, Universität Kassel

- Prof. Dr. Kristina Musholt, Institut für Philosophie, Universität Leipzig, Präsidiumsmitglied Junge Akademie

- Prof. Dr. Josef Pfeilschifter, Dekan der Medizinischen Fakultät der Universität Frankfurt und Erster Vizepräsident des Deutschen Hochschulverbandes

- Prof. Dr. Werner Reinhart, Präsident der Europa-Universität Flensburg.

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