
Zur Begründung hieß es, der Konzern habe über 18 Monate lang keine effektive Kommunikation oder Lösungen angeboten. Daher werde Evergrande in Ermangelung eines konkreten Restrukturierungsplans abgewickelt. Geklagt hatten Gläubiger, weil das Unternehmer immer wieder Zahlungen verpasste. Evergrande ist mit mehr als 300 Milliarden US-Dollar der am höchsten verschuldete Immobilienentwickler der Welt. Die Gerichts-Entscheidung dürfte auch Auswirkungen auf andere hochverschuldete Unternehmen des chinesischen Bausektors haben.
An der Honkonger Börse brachen die Aktienkurse von Evergrande sowie zweier Tochtergesellschaften ein und wurden schließlich vom Handel ausgesetzt.
Diese Nachricht wurde am 29.01.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
