
Im vergangenen Jahr stieg die Zahl im Vergleich zu 2024 um 17 Prozent auf gut 1.100. Das geht aus dem vierten Jahresbericht der Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Nordrhein-Westfalen hervor. Damit kam es durchschnittlich 21 Mal pro Woche zu einem antisemitischen Vorfall. Das wirke sich auf das Sicherheitsgefühl und die gesellschaftliche Teilnahme von Juden aus, so die Autoren des Berichts.
Nicht nur die Anzahl der dokumentierten Vorfälle hat sich gesteigert, sondern auch die Gewaltbereitschaft hinter den Taten: 2025 gab es den Angaben zufolge rund 78 Prozent mehr versuchte und tatsächliche Angriffe auf Menschen jüdischen Glaubens. Insgesamt wurden 32 Vorfälle gemeldet.
Diese Nachricht wurde am 03.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
