
Das geht aus einer Antwort des Bundesarbeitsministeriums auf eine Anfrage der Linkspartei hervor. Demnach wurde 2022 ein Höchststand von 132 Millionen Fehltagen gemeldet. 2021 seien es noch 126 Millionen Fehltage gewesen. Eine Ursache sei möglicherweise die größere Offenheit im Umgang mit psychischen Erkrankungen, erklärte das Ministerium. Außerdem seien die Belastungen durch Veränderungen in der Arbeitswelt etwa durch Digitalisierung, demografischen Wandel und Fachkräftemangel gestiegen.
Die Linken-Politikerin Ferschl sagte der "Rheinischen Post", die Bundesregierung müsse endlich handeln, Geld in die Hand nehmen und konkrete Maßnahmen treffen, um den Teufelskreislauf aus Überlastung und Personalmangel zu durchbrechen.
Diese Nachricht wurde am 26.12.2023 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
