Landgericht
Höchststrafe für Attentäter auf Magdeburger Weihnachtsmarkt

Wegen des Anschlags auf den Weihnachtsmarkt in Magdeburg ist der Angeklagte zur Höchststrafe verurteilt worden. Das Landgericht Magdeburg verhängte unter anderem wegen Mordes eine lebenslange Haft und stellte die besondere Schwere der Schuld fest. Damit folgten die Richter der Forderung der Generalstaatsanwaltschaft.

    Das Bild zeigt zwei Rettungskräfte, die den Tatort am Magdeburger Weihnachtsmarkt begehen.
    Der Attentäter von Magdeburg ist zu lebenslanger Haft verurteilt worden. (AFP / JOHN MACDOUGALL)
    Der 51 Jahre alte Angeklagte war am 20. Dezember 2024 mit einem Mietwagen über den belebten Weihnachtsmarkt gefahren. Dabei starben sechs Menschen, mehr als 300 wurden verletzt.
    Laut Generalstaatsanwaltschaft handelte der Angeklagte aus persönlichen Motiven. Er habe keine Reue gezeigt. Der Angeklagte räumte in dem seit November andauernden Prozess zwar ein, einen Angriff geplant und das Auto gesteuert zu haben. Er bestritt jedoch, dass er Menschen gezielt überfahren habe.
    Diese Nachricht wurde am 26.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.