
Das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen gab einem Eilantrag der Partei statt. Dortmunds Oberbürgermeister Kalouti, CDU, hatte versucht, den Empfang am Sonntagabend zu verhindern. Höcke gebe dem Empfang den Charakter einer Parteiveranstaltung, was im Rathaus generell unzulässig sei. Ein breites Bündnis rief zu Protesten auf. Höcke ist zweimal rechtskräftig wegen der Verwendung einer verbotenen Nazi-Parole verurteilt. Zuletzt waren Kommunen in Bayern vor Gericht mit Verboten gegen Auftritte Höckes gescheitert.
Vor dem Neujahrsempfang in Dortmund will Höcke das Hermannsdenkmal im Teutoburger Wald besuchen. Das Standbild des Cheruskerfürsten Arminius, der die Römer im Jahr 9 nach Christus besiegte, gilt als eines der wichtigsten Nationaldenkmäler der Deutschen.
Diese Nachricht wurde am 20.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
