Sonntag, 02. Oktober 2022

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Höhen und Tiefen

Unsere Stimme begleitet uns das ganze Leben. Vom ersten Schrei bis zu den letzten Worten verändert sie sich und bleibt trotzdem stets der akustische Fingerabdruck einer Person.

Von Martina Preiner | 28.07.2013

    Der Prozess der Stimmproduktion ist derart komplex, dass es bis heute nicht möglich ist, den exakten Weg des Luftstroms aus der Lunge bis zum Mund nachzuverfolgen oder gar zu simulieren. Auch der natürlich klingende, künstliche Kehlkopf lässt somit auf sich warten.

    Schrittweise kommt die kleine Gemeinde der Stimmforscher der Lösung ihrer Stimmformel näher. Sie analysiert Stimmlippenbewegung, Strömungsdynamiken, Akustik und Materialeigenschaften des Stimmlippengewebes. Von Leichenkehlköpfen über Strömungskanäle bis hin zu Zellkulturen – so unterschiedlich die Ansätze sein mögen, so eng gesteckt sind die Grundfragen:

    Warum ist jede Stimme anders?
    Was läuft bei Menschen mit Stimmerkrankungen schief?
    Wie kann man Einfluss nehmen?

    "Manuskript zur Sendung:"

    Höhen und Tiefen

    "Weiterführende Links:"


    Seiten des Deutschlandradios:

    Wenn der Computer wie ein Mensch spricht
    (Radiofeuilleton: Elektronische Welten vom 26.03.13)

    Von sprechenden Elefanten und singenden Walen
    (Radiofeuilleton: Wissenschaft und Technik vom 06.01.13)

    Ein "Aahh" verrät Parkinson
    (Forschung aktuell vom 15.08.12)

    Dickhäuter schnurren nicht
    (Forschung aktuell vom 03.08.12)

    Human Beatbox
    (Lange Nacht vom 28.07.12)

    Grunzen, Tröten, Trällern
    (Wissenschaft im Brennpunkt vom 19.12.10)

    Den Fischen sei Dank
    (Forschung aktuell vom 18.07.08)

    Monologe aus der Steinzeit
    (Forschung aktuell vom 22.04.08)

    Phonetik
    (Sprechstunde vom 08.01.08)


    Links ins Netz:

    Uni Erlangen: DFG-Forschergruppe Stimmforschung

    US-Center for Voice and Speech: Stimmformel (auf Englisch)

    US-Center for Voice and Speech: Sprechtipps (auf Englisch)

    Youtube: Stimmübung mit Ingo Titze (auf Englisch)

    Universität Halle, Seminar für Sprachwissenschaft: Schallarchiv