Südamerika
Höhere Opferzahlen nach Fährunglück in Guyana befürchtet

Nach einem Fährunglück vor der Küste des südamerikanischen Landes Guyana wird mit einer deutlich größeren Zahl von Opfern gerechnet.

    Ein provisorischer Versammlungsort am Ufer eines Kanals. Zahlreiche Menschen hören den Ansagen eines unifomierten Militärangehörigen zu.
    Nach dem Fährunglück sprechen der guyanische Präsident Irfaan Ali (rechts, rote Mütze) und Militärangehörige mit Überlebenden und Angehörigen der Unglücksopfer. (AFP / HANDOUT)
    Wie Ministerpräsident Phillips mitteilte, waren nach neuesten Erkenntnissen bis zu 179 Menschen an Bord. Die Passagierliste hatte nur 133 Gäste und Besatzungsmitglieder ausgewiesen. Bisher wurden 77 Überlebende gerettet und 41 Menschen tot geborgen. Die Suche nach den Vermissten vor der Atlantikküste dauert an.
    Der gerettete Kapitän wurde laut Behörden positiv auf Cannabis getestet. Die Regierung kündigte an, die Havarie des 87 Jahre alten Schiffs umfassend untersuchen zu lassen.
    Diese Nachricht wurde am 21.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.