
Strack-Zimmermann sagte im Deutschlandfunk, die Partei habe momentan keine Auswahl. Wenn Höne sich dem unterordnen wolle, dann sei das letztendlich seine Entscheidung. Die FDP-Politikerin gab zu bedenken, dass der neue Vorsitzende aber erst in zwei Wochen auf dem Parteitag gewählt werde. Strack-Zimmermann, die zunächst selbst für den Vorsitz im Gespräch war, zählte zu den Unterstützern Hönes.
Dieser hatte gestern seinen Rückzug erklärt und gesagt, er wolle sich als Stellvertreter zur Wahl stellen. Geplant ist laut Höne, die Partei in dieser Konstellation zunächst für ein Jahr zu führen. "Nach intensiven Gesprächen in den vergangenen Tagen haben wir gemeinsam entschieden, die Kräfte zu bündeln, sagte Höne in einem gemeinsamen Interview mit Kubicki der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung".
Seit der Bundestagswahl 2025 ist die FDP nicht mehr im Bundestag vertreten. Der bisherige Parteichef Dürr trat zurück, nachdem die Partei auch bei den Wahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz in diesem Jahr große Verluste hinnehmen musste. Der einzig verbliebene Kandidat im Rennen um den Bundesvorsitz, Kubicki, hatte bei seiner Vorstellung vor einigen Tagen erklärt, die FDP habe nur eine Überlebenschance, wenn sie schnell in die Erfolgsspur zurückfinde. Es sei nicht viel Zeit, um das verloren gegangene Vertrauen der Wähler zurückzugewinnen.
Diese Nachricht wurde am 16.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
