Hoffnung auf geordnete Machtübergabe in Ungarn: EU-Vertreter beraten mit Wahlsieger Magyar

Nach dem Wahlsieg des ungarischen Oppositionsführers Magyar ist eine EU-Delegation nach Budapest gereist, um mit Vertretern der künftigen Regierung zu sprechen.

    Peter Magyar gestikuliert bei einer Rede in Budapst am Tag nach seinem Wahlssieg über Viktor Orbán.
    Wahlsieger Peter Magyar erwartet mit der EU-Delegation konstruktive Gespräche. (picture alliance / ASSOCIATED PRESS / Denes Erdos)
    Magyar erklärte, er erwarte konstruktive Verhandlungen, auch wenn diese nicht einfach würden, weil man nur wenig Zeit habe. Magyar will Milliarden Euro an EU-Geldern für sein Land freibekommen, die Brüssel wegen Verstößen des scheidenden Ministerpräsidenten Orban gegen die Rechtsstaatlichkeits-Prinzipien der Europäischen Union eingefroren hatte. Dazu gehören zehn Milliarden Euro aus dem Corona-Wiederaufbaufonds. Das Recht auf dieses Geld verfällt im August, sollte Budapest bis dahin nicht entscheidende Reformen umgesetzt haben. 
    Diese Nachricht wurde am 17.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.