Expertenstudie
Hohe Folgekosten durch körperliche Folgen von Corona-Erkrankungen und staatlichen Schutzmaßnahmen bei Kindern und Jugendlichen

In einer Universitätsstudie wird vor möglichen wirtschaftlichen Auswirkungen von Corona-Langzeitfolgen bei Kindern und Jugendlichen gewarnt.

06.07.2023
    Zwei Schüler mit medizinischen Masken
    Das Tragen von Masken ist eine hohe Belastung für die Kinder. (picture alliance / dpa / Annette Riedl)
    Die Untersuchung wurde von Bundesfamilienministerin Paus in Berlin
    präsentiert. Darin heißt es, als körperliche Folgen einer COVID-19 Erkrankung würden zahlreiche psychosoziale Belastungen bei Kindern und Jugendlichen offensichtlich. Diese stünden auch im Zusammenhang mit den
    staatlichen Maßnahmen und Einschränkungen gegen das Virus.
    Nach Einschätzung von Forschern der Universität Hamburg und des Universitätsklinikums Ulm könnten während der Pandemie entstandene Angststörungen, Essstörungen und Depressionen hohe wirtschaftliche Kosten nach sich ziehen. So würden die Aufwendungen etwa durch spätere mögliche Arbeitsunfähigkeit auf zwei bis vier Milliarden Euro pro Jahr geschätzt. Die Kosten durch mögliche Arbeitslosigkeit in Folge dieser Erkrankungen würden mit 550 Millionen bis 1,2 Milliarden Euro jährlich veranschlagt.
    Diese Nachricht wurde am 06.07.2023 im Programm Deutschlandfunk gesendet.