Verkehr
Hohe Zahl von E-Scooter-Unfällen: Kinderchirurgen regen Helmpflicht an

Die Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendchirurgie hat auf die hohe Zahl an Unfällen mit E-Scootern hingewiesen.

    Ein E-Scooter steht auf einer dafür ausgewiesenen Fläche.
    Etwa 2.500 Kinder verunglücken pro Jahr mit E-Scootern. (IMAGO / Christian Ditsch / IMAGO / Christian-Ditsch.de)
    In Deutschland verunglückten jährlich durchschnittlich mehr als 2.500 Minderjährige bei Unfällen mit den elektrischen Rollern, teilte der Verband mit. Jugendliche von 15 bis 18 Jahren seien dabei die am stärksten vertretene Gruppe. Was als angesagter Freizeitspaß oder schnelle und bequeme Option für die Schulfahrt gelte, ende für viele im Krankenhaus. Die Kinderchirurgen sprechen sich daher für eine Helmpflicht und gezielte Fahrtrainings aus. E-Scooter dürfen im Straßenverkehr ab 14 Jahren gefahren werden.
    Wegen der insgesamt stark gestiegenen Zahl an E-Scooter-Unfällen in Deutschland hatte der Bundestag vergangene Woche strengere Haftungsregeln beschlossen. Wer zum Beispiel angefahren wird oder über einen abgestellten Roller stolpert, soll künftig leichter Schadenersatz erhalten.
    Diese Nachricht wurde am 14.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.