Medienbranche
Hollywood-Stars protestieren gegen Fusion von Paramount und Warner

Über tausend Beschäftigte der US-Filmbranche haben gegen die geplante Übernahme des Studios Warner Bros Discovery durch Paramount protestiert.

    Das Paramount-Logo wird auf einem Laptop-Bildschirm und das Warner Bros.-Logo auf einem Handy-Bildschirm angezeigt.
    Proteste gegen die geplante Übernahme des Studios Warner Bros Discovery durch Paramount (picture alliance/NurPhoto/Jakub Porzycki)
    Die New York Times und das Magazin ”Variety” zitieren einen Brief, in dem Stars wie Joaquin Phoenix, Kristen Stewart, Ben Stiller und Bryan Cranston sowie Regisseure wie Yorgos Lanthimos vor den Folgen der Übernahme warnen. Es werde weniger Jobs geben, höhere Kosten und eine geringere Auswahl für das Publikum.
    Der Chef von Paramount, Ellison, hat versprochen, jährlich mindestens dreißig Filme in die Kinos zu bringen. Der Zusammenschluss sei für die Branche besser als ein Kauf durch den Streamingdienst Netflix.
    Paramount hatte sich im Februar in einem Bieterverfahren gegen Netflix durchgesetzt und ein Übernahmeangebot von rund 111 Milliarden Dollar für Warner Bros. Discovery vorgelegt. Die Kartellbehörden prüfen das Geschäft zurzeit.
    Diese Nachricht wurde am 13.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.