AfD
Holm tritt Vorwürfen wegen Russland-Nähe entgegen

Der Spitzenkandidat der AfD in Mecklenburg-Vorpommern, Holm, hat Warnungen von Bundesverteidigungsminister Pistorius über eine zu große Nähe der rechten Partei zu Russland zurückgewiesen.

    Der AfD-Vorsitzende von Mecklenburg-Vorpommern hält eine Rede beim Landesparteitag in Grimmen
    AfD-Landeschef Leif-Erik Holm beim Parteitag in Grimmen (picture alliance / Bernd Wüstneck)
    Die Alternative für Deutschland stehe für die innere Sicherheit, sagte Holm im Deutschlandfunk. Hier würden Ängste geschürt, um eine AfD-Regierung zu verhindern, so Holm, der im Bundestag sitzt und auch wirtschaftspolitischer Sprecher seiner Partei ist. Verteidigungsminister Pistorius hatte der Zeitung "Bild am Sonntag" gesagt, ein möglicher Sieg der AfD bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt Anfang September mache ihm mit Blick auf die Weitergabe von Geheimdienst-Informationen Sorgen.
    Der Grünen-Sicherheitspolitiker von Notz bezeichnete das Dementi der AfD zur Russland-Nähe im Deutschlandfunk als unglaubwürdig. Die Partei sei im Bundestag ein trojanisches Pferd für Moskaus Interessen.
    Diese Nachricht wurde am 06.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.