
Die Richter wiesen die Anträge der Regierungsgegner ab, die wegen Verschwörung zum Umsturz verurteilt worden waren - die meisten von ihnen zu Haftstrafen zwischen vier und zehn Jahren.
Hintergrund des Verfahrens ist eine inoffizielle Vorwahl, die das pro-demokratische Lager Mitte 2020 organisiert hatte. Die Staatsanwaltschaft warf den Beteiligten vor, sie hätten eine Mehrheit im Parlament angestrebt, um die Regierung durch eine Blockade des jährlichen Haushalts zu blockieren. Die Richter am Berufungsgericht bezeichneten die Vorwahlen in ihrer Urteilsbegründung als "verfassungsrechtliche Massenvernichtungswaffe". An den Vorwahlen nahm damals eine Rekordzahl an Menschen teil.
Diese Nachricht wurde am 23.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
