
In einem Bericht heißt es, betroffen seien vor allem Menschen, die in bisher von der RSF-Miliz kontrollierten Gebieten lebten. Ihnen werde vorgeworfen, mit der Miliz zu kollaborieren. Es gebe willkürliche Übergriffe und eine Kampagne der Angst und Vergeltung durch die Armee, berichtet Human Rights Watch.
Die Armee und die paramilitärische RSF-Miliz kämpfen seit drei Jahren um die Vorherrschaft im Sudan. Auch der Miliz werden Menschenrechtsverletzungen in besetzten Gebieten vorgeworfen. Nach Einschätzung des UNO-Flüchtlingshilfswerks UNHCR herrscht in dem nordostafrikanischen Land die schlimmste humanitäre Krise weltweit.
Diese Nachricht wurde am 08.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
