
Die Nachrichtenagentur AFP meldet, in der benachbarten marokkanischen Stadt Fnidek seien zahlreiche Menschen angekommen, die Ceuta als Ziel genannt hätten In den vergangenen Tagen hatten bereits Tausende die Exklave erreicht. Der Großteil schwamm von marokkanischem Gebiet aus. Mindestens neun Menschen ertranken. Auslöser war offenbar eine Entscheidung des spanischen Obersten Gerichts, dass alle über das Meer eintreffenden Migranten nicht ohne ordnungsgemäßes Verfahren zurückgeschickt werden dürfen.
Die spanische Regierung ordnete den Einsatz des Militärs an. Ministerpräsident Sánchez will heute in die Exklave reisen. Die EU-Kommission kündigte Unterstützung an. Ceuta ist offiziell EU-Gebiet, gehört aber nicht zum Schengen-Raum.
Diese Nachricht wurde am 31.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
