
Das Bayerische Oberste Landesgericht wies die Sammelklage ab. Amazon habe in den Vertragsbestimmungen Werbefreiheit weder versprochen, noch sei der Streamingdienst entsprechend vermarktet worden.
Der kostenpflichtige Streaming-Dienst "Prime Video" war ursprünglich weitestgehend werbefrei. Vor zwei Jahren kündigte Amazon seinen Nutzern per E-Mail an, dass ab sofort begrenzt Werbung geschaltet werde. Wer das nicht wollte, sollte zusätzlich 2,99 Euro im Monat zahlen. Laut dem Urteil hat Amazon die Verbraucher damit nicht in die Irre geführt.
Diese Nachricht wurde am 17.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
